2025
Ende 2025 konsolidiert Swissmetal seine industriellen Aktivitäten durch die Schliessung des Standorts Dornach und die Zentralisierung aller Aktivitäten am Standort Reconvilier. Dieser strategische Schritt steigert die Effizienz, strafft die Produktion und festigt die langfristige industrielle Ausrichtung des Unternehmens im Berner Jura.
2019
Das von einem schweizerischen Industriellen geleitete „Swiss Team“ übernahm mit Wirkung zum Schweizer Nationalfeiertag (1. August 2019) das Geschäft von Swissmetal und damit das gesamte Personal an beiden Standorten. Die neuen schweizerischen Firmeninhaber machten sich zur Aufgabe, das Image und das Geschäft dieses Flaggschiffs der Schweizer Industrie zu stärken. Der Hauptsitz von Swissmetal befindet sich nach wie vor in Reconvilier (Kanton Bern), zusammen mit einer Niederlassung in Dornach (Kanton Solothurn).
2013
Ein chinesischer Investor (Baoshida) übernahm das Geschäft von Swissmetal im Jahr 2013.
2008
Presentation of the new extrusion press at the Dornach site. At full capacity, the technical wonder is able to replace five outdated presses.
1986 – 2006
In der Folge produzierte Boillat Drähte, Stäbe und kleine Profile für Schreibgeräte, Elektronik und die Präzisionsdreherei. Dornach spezialisierte sich auf die Herstellung von Stäben, Profilen und Bänder größerer Formate. Diese wurden in erster Linie an die Sektoren Elektrotechnik, Maschinenbau, Schlosserei, Uhrenindustrie, Bauwesen und Präzisionsdreherei vertrieben. Zum Kundenportfolio gesellten sich die Automobilindustrie sowie die Luft- und Raumfahrt, nicht zuletzt dank spezieller Legierungen, die beispielsweise in der Osprey Spritzgießanlage bei Boillat hergestellt werden. In Dornach führten Investitionen in eine kontinuierliche Strangpressanlage zu Fortschritten in der Fertigung von Kupferprofilen, die das bereits umfassende Angebot an Messing- und Bronzeprofilen für zahlreiche Anwendungen ergänzen.
1900–1986
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verlief die Entwicklung der beiden Werke parallel. Zu den Walzwerken gesellten sich Press- und Ziehanlagen. Die Produktion wurde auf Messingstäbe und später dann auf Drähte für Schweizer CAM-Lösungen in der aufstrebenden Hochgeschwindigkeitsfertigung ausgeweitet. Im Laufe der Jahre kamen Strangpressen hinzu, die Ziehkapazitäten wurden erweitert, und die Walzwerke und Gießereien wurden schrittweise modernisiert. Mit dem Ausbau der Fertigungsanlagen vergrößerte sich auch die Produktpalette. Boillat konzentrierte sich zunehmend auf kleine bis mittlere Abmessungen, während Dornach vorrangig Produkte mittlerer und großer Abmessungen herstellte.
1895
In Dornach wurden ein Walzwerk und eine Gießerei errichtet und unter dem Namen Schweizerische Metallwerke AG Dornach betrieben. Beide Unternehmen entstanden und wuchsen dank der Nachfrage der Schweizer Uhrenindustrie nach Präzisionsmetallwaren für Uhrwerke und Platinen.
1855
In Reconvilier im Berner Jura wurde die Walzstraße und Gießerei Bueche, Boillat & Cie. ins Leben gerufen
